Fotomontage: Marcus Müller

 

 

 


NABU Ennepe-Ruhr
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Ruhraue Hattingen-Winz - Schönungsteiche Gut Rocholz
 
Foto: Marcus Müller
Ruhraue Hattingen-Winz
Wiederkehr einer Auenlandschaft

Das Naturschutzgebiet" Ruhraue - Hattingen-Winz" erstreckt sich als ehemaliges Wassergewinnungsgelaende in der Ruhrschleife Winz-Baak parallel zum Flussverlauf der Ruhr auf einer Fläche von ca. 120 ha. Im Osten wird das Gebiet von einer Eisenbahntrasse, im Westen von der Ruhr begrenzt. Charakteristisch für das Auengebiet sind neben extensiven Maehwiesen auch einige Fettweiden. Diese werden nur selten vom Hochwasser überschwemmt. Die Uferbewachsung der Ruhr reicht von Hochstauden, Neophytenbestaenden ü streckenweise vorgelagertem Röhricht und einzelne Erlen, Strauch- und Baumweiden bis hin zu halbwegs geschlossenen, größeren Ufergehoelzgruppen die zum Teil aus alten Eschen und Eichen bestehen. Die ehemaligen Wasseraufbereitungsbecken, die eine Betonschalung aufwiesen, wurden umgestaltet und der Beton bis auf wenige Ausnahmen entfernt. So konnten Flachwasserteiche mit eingelagerten Inselbereichen entstehen, in bzw. an denen sich eine ausgedehnte Gewässer- und Ufervegetation entwickelt hat. Zahlreiche Vögel, Insekten, Reptilien bevölkern mittlerweile das Gebiet.

Seit dem Jahr 2003 Jahr werden die Flächen der Aue von einer Herde Auerochsen, die sogenannten "Heckrinder", beweidet und beschützt. Beschützt deshalb, weil in den Jahren zuvor illegales Spazierengehen und Hundeausführen in den Wiesen an der Tagesordnung war. Dies hatte negative Folgen uf Vegetation und vor allem auf die dort ansässigen Brutvögel, vor allem Wiesenbrüter. So sollen sich nun in den nächsten Jahren die Flächen ungestört entwickeln.

Ein Besuch ist auf jeden Fall empfehlenswert. Nähere Informationen erhalten Sie bei der Biologischen Station in Ennepetal, die monatlich auch Führungen zur Ruhraue Hattingen-Winz anbietet. Dann ist auch der Zutritt in das Naturschutzgebiet erlaubt.

 

 
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Schönungsteiche Gut Rocholz
Klein aber fein
Die Schönungsteiche am Rocholz zählen im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis zu den wichtigen Rast- und Brutgebieten für die Vogelwelt. In unmittelbarer Nähe des früheren Rittergutes und jetzigen Herrenhauses aus dem 17. Jahrhundert Gut Rocholz gelegen, finden sich auf den Wasserflächen und den Uferbereichen schon seit Jahren zahlreiche Wasservogelarten ein um das Gebiet zum Überwintern oder, recht gut geschützt, als Brutgebiet zu nutzen.

Dass auch durch den Menschen künstlich geschaffene Wasserareale nach und nach angenommen werden, lässt sich am Rocholz gut belegen. Die benachbarte Kläranlage nutzt die Wasserflächen nämlich als Sedimentationsbecken, bevor das geklärte Wasser dem Lauf der benachbarten Ennepe zugeführt wird.

Es bieten sich das ganze Jahr über gute Beobachtungsmöglichkeiten.
 

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Die Biologische Station im Ennepe-Ruhr-Kreis bringt halbjährlich ein interessantes Veranstaltungsprogramm heraus, welches Veranstaltungen wie Exkursionen, Besichtigungen etc. der im EN-Kreis organisierten Naturschutzvereine und Institutionen sowie der Bio-Station selbst beinhaltet.

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