Umwelt- und Naturschutz in Sprockhövel

Die Naturschutzgruppe Sprockhövel

Sprockhövel liegt in einer wunderbaren Naturlandschaft, die es zu bewahren gilt. Wir sind eine Gruppe Menschen aus Sprockhövel, die sich das Ziel gesetzt haben, gemeinsam dem Naturschutz in Sprockhövel eine Stimme zu geben und konkrete Naturschutzprojekte durchzuführen.

Aktuell beschäftigen wir uns unter anderem mit den folgenden Themen

  • Aufwertung und Pflege naturnaher Bereiche auf dem Gelände des IG-Metall-Bildungszentrums
  • Schutz von Streuobstwiesen in Sprockhövel
  • Naturschutz auf der Glückauftrasse
  • Schutz der Siebenschläfer

Ansprechpartner zum Mitmachen

 

Rüdiger Stock (Ortsbeauftragter Sprockhövel)
Tel.: 02324/74666
Mobil: 0151/15546998
E-Mail: ruediger{at}stock-net.eu

Aktuelle Informationen

Zählen, was zählt - NABU - Aktion Insektensommer in Sprockhövel

Insekten zählen vom 02. - 06. August

 

„Ziel des Insektensommers ist es, auf die enorme Bedeutung der Insekten aufmerksam zu machen und für den Schutz dieser Tiergruppe zu sensibilisieren“, sagt Rüdiger Stock. „Jeder kann mithelfen, Daten zur Artenvielfalt und Häufigkeit der Insekten zu sam-meln. Jedes Insekt zählt!“ In Deutschland gibt es nach Schätzungen 33.000 Insektenar-ten. Über die meisten liegen noch keine Daten vor.

Beobachten und zählen kann man fast überall: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss. Das Beobachtungsgebiet soll nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Gezählt wird eine Stunde lang.

Egal ob Blattlaus, Fliege oder Schmetterling ¬ jeder Sechsbeiner soll gemeldet werden. Auf 16 in Deutschland häufig vorkommende Arten soll dabei aber besonders geachtet wer-den. Darunter sind vier Tagfalter (Admiral, Tagpfauenauge, Schwalbenschwanz, Kleiner Fuchs), drei Wildbienen (Ackerhummel, Steinhummel, Holzbiene), zwei Käfer (Asiati-scher Marienkäfer, Sieben-Punkt-Marienkäfer) zwei Wanzen (Lederwanze, Streifen-wanze), die Hainschwebfliege, die Florfliege, die Blutzikade und die Blaugrüne Mosa-ikjungfer als Libellenart sowie das Grüne Heupferd als Laubschrecke.

„Der optimale Tag, um viele Insekten zu sehen, ist ein sonniger, warmer, trockener und windstiller Tag. Eine gezielte Erkundungstour ist für jeden schon auf kleinstem Raum möglich, wie zum Beispiel der Blick in die Blumentöpfe“, so Rüdiger Stock.

Am Samstag, den 03. August um 10.30 Uhr wollen wir uns zum gemeinsamen Insek-ten-Zählen treffen. Dr. Peter Roos und Bettina Mangold-Beyerle werden diese Aktion begleiten.
Ort: IG- Metall- Bildungszentrum, Otto –Brenner-Str. 100, 45549 Sprockhövel.

Treffpunkt: 10.30 Uhr am Wanderparkplatz.

„Wir freuen uns über rege Beteiligung. Für Vorschulkinder haben wir eine nette Kleinig-keit zum Ausmalen dabei, alle notwendigen Materialien werden gestellt. Nur bei Regen werden wir uns nicht treffen, das macht keinen Sinn“, so B. Mangold-Beyerle,  die auch gern Ihre Anmeldung annimmt unter: B.Mangold-Beyerle@web.de oder Tel.: 02324-9211028 ( nachmittags).

 

Mehr Infos: www.insektensommer.de

 

www.NABU.de/insektenwelt

 

Aufruf der AG Siebenschläfer

 

Die AG Siebenschläfer bittet die Sprockhöveler Bürger um Unterstützung des Projektes, indem sie Beobachtungen von Siebenschläfern an die Projektkoordinatoren Ralf Steiner (Tel. 02333/89304), oder Rüdiger Stock (Tel. 02324/74666) melden.

 

Besonders angesprochen sind Nutzer von Grundstücken im Wald oder in Waldrandlagen, da Siebenschläfer in Ermangelung geeigneter Baumhöhlen gelegentlich in Gartenhäusern, Jagdhütten, Vogelnistkästen etc. Quartier beziehen.

 

Mehr zum Thema Siebenschläfer finden Sie hier.

 

Presseartikel zu einem Projekt in Halver im Wesfälischen Anzeiger vom 22.07.2019 Der Gartenschläfer: Auf der Suche nach dem "süßen" Tier

 

Ein Presseartikel in der WZ vom 11. Juni 2019 zum Thema Siebenschläfer.

 

Pressemitteilung zum Tag der Artenvielfalt am 22.05.2019

 

Am 22. 05.19 wird der Internationale Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt begangen.

 

Fast täglich können wir über den dramatischen Verlust der Artenvielfalt und die  daraus resultierende Gefährdung und Zerstörung unserer Lebensgrundlagen lesen, sehen und hören. Die Medien sind voll davon, und das zu Recht.

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