Ortsgrupppe Hattingen

Seit 2008 gibt es die Ortsgruppe des NABU Ennepe-Ruhr e.V. in Hattingen.

 

 Wir treffen uns regelmäßig  im Holschentor.

 

Am Montag, 29.04.19 um 19 Uhr informieren wir alle Interessierte über:

 

"Gärten des Grauens oder Gärten des Lebens"

 

Immer mehr Vorgärten – auch in Hattingen – bestehen fast nur noch aus Steinen. Grauer Stein, meist Schotter, bestimmt das Bild, wo eigentlich Blumen blühen und Bienen summen könnten. Was manche als Ausdruck persönlichen Geschmacks bezeichnen, erzeugt bei anderen Grauen.

 

Stadtplaner fürchten die Auswirkungen von immer mehr Stein in den Siedlungen, der die – auch gesundheitlich relevante – Aufheizung der Innenstädte in den wärmer werdenden Sommern begünstigt. Ökologen warnen vor der Beschleunigung des Artensterbens in den Städten durch versiegelte Böden und blütenlose Steinwüsten.

 

Der NABU in Hattingen greift das Thema auf, das in vielen Städten diskutiert wird. Referentin Ute Matzkows gibt Hinweise, wie es anders gehen kann und erläutert, welche verheerenden Wirkungen diese "neue Gartenkultur" für die Lebensvielfalt und das Klima in den Städten hat. Sie gibt Anregungen, wie jeder seinen persönlichen Gartenstil finden und gleichzeitig die Natur fördern kann.

Ihr Vortrag "Gönn' Dir Garten! - Ein Gewinn für das Leben" findet statt am

Montag, 29.4. um 19 Uhr im Bürgerzentrum Holschentor, Talstraße 8, 45525 Hattingen. Der Eintritt ist frei, eine Spende von drei Euro willkommen.

 

 

 

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Bilder aus der Ökozelle "Hölterkamp":

Unsere Ökozelle am Schlangenbusch (Wendekreis am Ende der Straße Schlangenbusch in Hattingen-Holthausen, GPS 51.400307, 7.203640) ist ein naturbelassener Bereich in Hattingen, der von uns bei monatlichen Treffen immer weiter zu einem attraktiven Lenbsraum für Käfer, Bienen und Co. gestaltet wird.

 

 

 

Der Faulbaum-Bläuling ist ein hier nicht alltäglicher kleiner aber sehr hübscher Schmetterling, der Laubwälder und ihre Ränder bewohnt.

 

Foto. Thomas Griesohn-Pflieger

 

 

 

Eine von vielen schönen Arten aus der Familie der Schwebfliegen ist die Totenkopfschwebfliege.
Foto: Ute Matzkows

 

 

 

Schon der Name ist ein Gedicht! Die Larve der Weißgegürtelten Rosen-Blattwespe.
Foto. Thomas Griesohn-Pflieger

 

 

 

Umweltbildungseinrichtung am Rathaus aufgestellt

für solitär lebende Wildbienen

Einzeln lebende Bienen und Wespen sind absolut friedlich

 

Jeder sollte einen kleinen Beitrag dazu leisten, diese wichtigen Tiere zu erhalten. Durch die Bestäubung der Blüten sichern sie für uns Menschen ein vielfältiges Nahrungsangebot.

 

Wir helfen diesen Tieren (ca. 560 Wildbienenarten) mit unterschied-lichen Nisthilfen und Trachtplanzen in unserer ausgeräumten Land-schaft zu überleben.

 

Heimische Blütenplanzen bilden die Nahrungsgrundlage (Pollen und Nektar) für die Wildbienen und ihre Nachkommen.

 

 

 

 

Hattingen, 14.08.18