Ökozelle

Hölter Kamp in Hattingen Holthausen

Treffpunkt: Wendekreis am Ende der Straße Schlangenbusch in Hattingen- Holthausen, GPS 51.400307, 7.203640

Fotos: Nabu Hattingen

Rosenkäfer gefunden von  Pit Städtler

 Faulbaum-Bläuling gefunden Thomas Griesohn-Pflieger

Totenkopfschwebfliege gefunden von  Ute Matzkows

 

 

 

 

Nächster Ökozellentermin                                        Samstag, 24.08.19 ab 9 Uhr

Naturschutz praktisch!

 

Machen Sie mit bei der Gestaltung der Hattinger Ökozelle! Auch
Einsteiger sind herzlich willkommen und Sie müssen keine fundierten
Kenntnisse in Ökologie oder besonderes handwerkliches
Geschick haben, um zusammen mit gut gelaunten Naturschützerinnen
und Naturschützern draußen in der Natur Gutes zu bewirken.
Machen Sie mit! Schmetterlinge, Blüten, Käfer und Vögel freuen
sich auf Sie!


Treffpunkt: Wendekreis am Ende der Straße Schlangenbusch in
Hattingen-Holthausen. GPS 51.400307, 7.203640

Presseinfo zu unserem Artenvielfaltstag 2018

 

Einen „Tag der Vielfalt“ beging der NABU in Hattingen am 22.09.2018

 

 

 

In Hattingen-Holthausen (Wendekreis am Schlangenbusch) unterhalten die ehrenamtlichen Naturschützer der Ortsgruppe Hattingen im NABU Ennepe-Ruhr-Kreis e.V. in Kooperation mit der hwg eG eine sogenannte Ökozelle. Sie gilt als das besterforschte Stück Natur in Hattingen und bietet einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen Schutz und Lebensraum.

 

 

Fast 200 Pflanzenarten, 60 Vogelarten und rund 200 Gliederfüßer (Insekten, Spinnen und andere) wurden schon auf dem knappen halben Hektar festgestellt. Die festgestellte Vielfalt ist einerseits das Ergebnis von permanenten Bestandsaufnahmen der fleißigen Naturfreunde und Naturfreundinnen als auch von erfolgreichen Gestaltungsmaßnahmen.

 

In einer Ökozelle, sollen Landschaftselemente, die in der Agrar- und Siedlungslandschaft selten geworden sind, aber für eine artenreiche Kulturlandschaft notwendig sind, bewahrt und entwickelt werden. Dabei handelt es sich um Hecken, Wiesen mit unterschiedlicher Mahd, Altholzhaufen, Steinhaufen, Tümpel und Hecken sowie Blühstreifen mit vielfältigen Angeboten für Wildbienen und andere Insekten.

 

Diese Landschaftselemente sind in der Regel Wohnort und/oder Nahrungsplatz für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen und damit Voraussetzung für eine hohe Vielfalt an Lebewesen.

Die Ökozelle in Holthausen dient auch als Lernort der Kinder- und Erwachsenenpädagogik sowie als Demonstrationsort für Naturgestaltung und Naturnähe. Mit der Stadt Hattingen hat die NABU Ortsgruppe Hattingen seit April 2018 eine Vereinbarung abgeschlossen und bietet im Rahmen der Bundesinitiative „Qualität vor Ort“ Kitas die Möglichkeit in der Ökozelle zu Naturbegehungen und spielerische Übungen an.