Am Ruhrufer Hattingen wurde im März 2012 von einigen aktiven NABU-Mitgliedern eine künstliche "Brutwand" für Uferschwalben erstellt.

Dazu wurden Löcher in das abgestochene Ufersediment eingebracht.

 

Die Aktion war notwendig geworden, um einer vorhandenen Brutkolonie Ausweichmöglichkeiten zu einem störungsintensiven Standort am gegenüberliegenden Ufer der Hattinger Hundewiese zu schaffen.

 

Wasserwerk, THW und der ansässige Angelverein halfen mit.

 

Die neue Brutwand wurde wenige Wochen später von Uferschwalben bereits angenommen. Die vorhandene Kolonie existiert glücklicherweise weiter.

 

Die Hundehalter werden durch ein Schild an der Badestelle auf das empfindliche Brutgebiet hingewiesen und können so auf das Verhalten ihrer Tiere bewußt einwirken.