Willkommen beim NABU Ennepe-Ruhr-Kreis

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Für Mensch und Natur


Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.


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Friday for Future Demo

Teilnahme unserer NABU-Gruppe in Hagen

Foto: NABU
Foto: NABU

Am 24. September waren NABU Mitglieder auf den Fridays for Future Demos, unter anderem auch in Hagen unterwegs. Ca 600  Menschen nahmen alleine dort teil. Die Demonstration war friedlich und fand unter Corona Bedingungen mit Maske und Abstand statt.

 

Der Zug der Demonstrant*innen zog vom Bahnhof in die Innenstadt und endete im Volkspark. Dort gab es mehrere Statements von den Fridays for Future Aktiven und anderen engagierten Menschen.

 

Außer NABU und BUND waren auch mehrere andere Gruppen und Einzelpersonen dabei. Insgesamt war es eine gut gelungene und im Hinblick auf die anstehende Bundestagswahl hoffentlich wirkungsvolle Veranstaltung.

Kein gutes Jahr für Schmetterlinge

Falter- und Insektenzählaktion im EN Kreis ernüchternd

Distelfalter; Foto: P. Städtler/NABU
Distelfalter; Foto: P. Städtler/NABU

Ennepe-Ruhr-Kreis  Das Ergebnis der diesjähren Falterzählaktion des NABU in NRW fällt ernüchternd aus: Es wurden nur wenige Falterbeobachtungen gemeldet. Dr. Pit Städtler, Vorsitzender im NABU EN, wundert das nicht: “Durch die Kälte im Frühjahr kam es zu Entwicklungsverzögerungen und vermutlich zu erhöhten Mortalitätsraten bei den Faltern der zweiten Generation wie auch bei den Sommerarten, die als Raupe überwintert haben.“ Hinzu kämen die Spätfolgen der vergangenen Dürrejahre.

Die Ergebnisse im Einzelnen: Mit 1300 Meldungen behauptet die Gruppe der Kohlweißlinge erneut ihre Spitzenposition. Rund 900-mal wurden Tagpfauenaugen beobachtet, während der Admiral mit etwa 650 Meldungen auf Platz 3 landet. Das Große Ochsenauge und der Kleine Fuchs liegen mit 600 und 500 Zählungen auf Platz 4 und 5. Wie auch in den Vorjahren wurden regelmäßig verschiedene Dickkopffalter (350) gemeldet – eine Artengruppe wie die Kohlweißlinge. Auch der Zitronenfalter (250) konnte regelmäßig gesichtet werden. C-Falter und Schornsteinfeger liegen bei der diesjährigen Zählung mit jeweils 200 Beobachtungen dicht vor der Gruppe der Bläulinge (150). Nur rund 100-mal wurden Distelfalter beobachtet. Schlusslicht bildet das Landkärtchen, das dieses Jahr erstmalig im Rahmen der Zählaktion des NABU NRW gezielt erfasst wurde.

Ziel der Zählaktion ist es einerseits auf Schmetterlinge, Käfer & Co. aufmerksam zu machen und die Mitmenschen für die heimische Artenvielfalt zu sensibilisieren. Andererseits sollen möglichst viele Menschen motiviert werden, ihre Gärten und Balkone insektenfreundliche zu gestalten. Denn in naturnahen Gärten mit den richtigen Pflanzen und Strukturen finden zahlreiche Schmetterlingsarten nicht nur Nahrung, sondern auch einen Lebensraum. Tipps und Anregungen für eine Gartengestaltung, in der sich Schmetterlinge und andere Insekten wohlfühlen finden Interessierte unter Platz für Falter.

Für Rückfragen:

Karl-Heinz Jelinek, Sprecher Landesfachausschuss Entomologie,

mobil: 0151 15 211 483

Dr. Gudrun Maxam, Naturschutzfachliche Projektleitung „Mehr Platz für Falter - jetzt wird’s bunt!“

Tel: 0211 15 92 51 52

Happy – End für Rotmilan „Juli“

Mitglieder des NABU und der Vogelauffangstation Passmühle e.V. retten Rotmilan

„Juli“ auf dem Transport zur Vogel- pflegestation
„Juli“ auf dem Transport zur Vogel- pflegestation

Zu den Aufgaben der Greifvogel AG des NABU EN gehört unter anderem die jährliche Erfassung der Revier- und Brutpaare des Rotmilans im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis.

Als Ralf Steiner, der Leiter der Greifvogel - AG, am 04.07.2020 eine Rotmilanbrut mit zwei Jungen in Sprockhövel kontrollieren wollte, erlebte er eine Überraschung:

Die ca. 37 – 40 Tage alten und noch nicht flüggen Jungvögel waren nicht mehr im Horst.

Bei der Suche in der Umgebung fand er dann eines der Jungtiere ca. zwanzig Meter vom Nest entfernt und hilflos auf dem Boden liegend. Der zweite Jungvogel blieb verschwunden.

Nach den Indizien war er wohl einem Beutegreifer zum Opfer gefallen und sein Geschwister bei dem Zugriff aus dem Horst gestürzt.
 
Da der „Bruchpilot“ nicht in der Lage war, aus eigener Kraft aufzufliegen und ein Zurücksetzen in den Horst nicht möglich und sinnvoll erschien, blieb nur der Weg zum Vogelpfleger.

 

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