Die Wildbienen Saison 2021 ist eröffnet

Gevelsberg. Im März 2021 haben die NABU Aktiven den ersten großen Wildbienenstand in diesem Jahr auf einem Privat-Grundstück in Gevelsberg aufgebaut. Mitwirkende waren in diesem Fall Nadine Weidenbach, Heinz Schmiers und Gerd Lydecker.

In den langen Wintermonaten haben einige Aktive in der NABU Werkstatt gute Vorarbeit geleistet, damit im Frühjahr zu Beginn der Wildbienen-Saison die ersten Bienen die Nisthilfen belegen können. Für eine Wildbienenstation in der Größe, wie auf den Fotos abgebildet, sind in Zusammenarbeit der Aktiven ca. 35 Arbeitsstunden aufgewendet worden.

Es ist schön zu sehen, wenn Privatleute wieder dazu übergehen ihre Gärten Naturnah zu gestalten. Dann darf eine Insekten-Nisthilfe natürlich nicht fehlen. In dem Zusammenhang sind Trachtpflanzen ,an denen die Wildbienen Pollen finden können, ein Muss.

In diesem Sinne setzen wir uns weiterhin ehrenamtlich für den Erhalt der Natur ein.

Fotos: Heinz Schmiers

50 neue Nisthilfen in Herdecke

Stadt Herdecke und NABU kooperieren

Bild: Stadt Herdecke
Bild: Stadt Herdecke

Herdecke. Rechtzeitig zur neuen Brutsaison 2021 sollen 50 neue Nistkästen im Herdecker Stadtgebiet heimischen Vögeln ein neues Zuhause bieten. Natürliche Brut-, Nist- und Lebensstätten sind in urbanen Räumen oft nicht mehr in ausreichender Anzahl vorhanden. Daher ist es sinnvoll, künstliche Nisthöhlen als Unterschlupf für die heimische Vogelwelt anzubieten.


Die Stadt Herdecke stellt dafür die Nistkästen und Standorte bereit. Ehrenamliche Mitglieder des NABU Ennepe-Ruhr-Kreis e.V. kümmern sich sowohl um die Anbringung als auch die jährliche Reinigung.

 

Die neuen Brutplätze werden so weit voneinander entfernt angebracht, dass keine Konkurrenz zwischen den erhofften Bewohnern hinsichtlich des verfügbaren Nahrungsangebots entsteht. Als Standorte wurden beispielsweise die Grünanlage Vinkenberg sowie verschiedene Schulen und Spielplätze ausgewählt.

 

In erster Linie dient die Aktion dem Erhalt und der Entwicklung der heimischen Vogelwelt. Ein positiver Nebeneffekt: Nach bisherigen Erkenntnissen sind Meisen (insbesondere Kohlmeisen) natürliche Feinde des Eichenprozessionsspinners. Dieser Aspekt ist bei der Standortwahl mit eingeflossen. Beachtet wurden daher unter anderem der Befall des Vorjahres und die Nähe zu sensiblen Einrichtungen. Ob sich die Nistkästen positiv auf die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners auswirken, wird die Stadtverwaltung im Blick behalten.
 
Bildzeile: Janina Flüs vom Bereich Umwelt- und Freianlagen und Michael Reiffert, Ortsbeauftragter des NABU-Ennepe-Ruhr für Herdecke.

Einweihung Vogelbeobachtungsstand Schönungsteiche Rocholz

Im Oktober 2020 wurde ein, in Zusammenarbeit von NABU EN und Gevelsberger Heimatverein errichteter, Beobachtungsstand eingeweiht.

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"Herdecke räumt auf"

Drei Naturschützer beteiligen sich an der Müllsammelaktion

Michael Reiffert (mitte) und zwei Helfer
Michael Reiffert (mitte) und zwei Helfer

Am 19.09.2020 von 11:00-14:00 Uhr wurde vom Ortsbeauftragten des NABU Ennepe-Ruhr, Michael Reiffert und zwei fleißigen Helfern im Bereich des Hengsteysees und der Ruhr im Zuge der Aktion „Herdecke räumt auf“ Müll gesammelt.

Der Unrat lag nicht immer am Weg. Manchmal mussten sie ein Stück die Böschung zum Wasser heruntersteigen um an die Hinterlassenschaften heranzukommen.

Nach drei Stunden Arbeit, an einer 3km langen Strecke, hatten die Drei zwei Säcke mit Müll gefüllt. Ein großer Teil waren Zigarettenkippen, Taschen- und Feuchttücher, Dosen, Plastikteile und Flaschen, ebenso ein großes Kunststoffrohr, ein 1m langes Stahlrohr und ein voller, übel riechender Kochtopf.

Nisthilfen für Schwalben

Erster NABU-Schwalbenturm im EN-Kreis

Ennepetal. Der erste Schwalbenturm des NABU Ennepe-Ruhr-Kreis ist seit dem 02.09.2019 Wirklichkeit geworden. Der Standort in einem Regen-Rückhaltebecken an der Königsfelderstrasse wurde von der Stadt Ennepetal zur Verfügung gestellt. Das notwendige Fundament wurde mit Hilfe von Mitarbeitern der Stadt gefertigt.


Da Mehlschwalben immer weniger Brutmöglichkeiten finden, ist es erforderlich künstliche Nisthilfen zu schaffen.
In diesem Fall kommt ein Schwalbenturm sehr gelegen. Unter anderem haben auch Fledermäuse die Möglichkeit, sich im inneren des Turmes, anzusiedeln.


Nachdem die Konstruktionszeichnung vom Ortsbeauftragten Heinz Schmiers gefertigt wurde, konnte mit den Metallbauarbeiten durch die Firma Stefan Kohlmeier aus Gevelsberg gestartet werden.


Nach der Fertigung des Metallgerüstes haben die NABU Aktiven Heinz Schmiers, Axel Gosewisch und Bernd Rittig das Schwalbenhaus in ca. 42 Arbeitsstunden zusammengebaut. Bernd Jellinghaus, als langjähriges Mitglied des NABU, übernahm die Koordination zwischen der Stadt, den beteiligten Firmen und den anderen Aktiven. Anschließend konnte mit Unterstützung der Firma Dicks aus Ennepetal, welche den Autokran zur Verfügung gestellt hat, der Schwalbenturm aufgestellt werden.


Nun warten alle sehr gespannt auf das nächste Frühjahr bis die Mehlschwalben aus ihrem Winter Quartier zurückkehren und hoffentlich in die Angebotenen Nisthilfen einziehen.

 

Bilder: H. Schmiers