Nisthilfen für Schwalben

Erster NABU-Schwalbenturm im EN-Kreis

Ennepetal. Der erste Schwalbenturm des NABU Ennepe-Ruhr-Kreis ist seit dem 02.09.2019 Wirklichkeit geworden. Der Standort in einem Regen-Rückhaltebecken an der Königsfelderstrasse wurde von der Stadt Ennepetal zur Verfügung gestellt. Das notwendige Fundament wurde mit Hilfe von Mitarbeitern der Stadt gefertigt.


Da Mehlschwalben immer weniger Brutmöglichkeiten finden, ist es erforderlich künstliche Nisthilfen zu schaffen.
In diesem Fall kommt ein Schwalbenturm sehr gelegen. Unter anderem haben auch Fledermäuse die Möglichkeit, sich im inneren des Turmes, anzusiedeln.


Nachdem die Konstruktionszeichnung vom Ortsbeauftragten Heinz Schmiers gefertigt wurde, konnte mit den Metallbauarbeiten durch die Firma Stefan Kohlmeier aus Gevelsberg gestartet werden.


Nach der Fertigung des Metallgerüstes haben die NABU Aktiven Heinz Schmiers, Axel Gosewisch und Bernd Rittig das Schwalbenhaus in ca. 42 Arbeitsstunden zusammengebaut. Bernd Jellinghaus, als langjähriges Mitglied des NABU, übernahm die Koordination zwischen der Stadt, den beteiligten Firmen und den anderen Aktiven. Anschließend konnte mit Unterstützung der Firma Dicks aus Ennepetal, welche den Autokran zur Verfügung gestellt hat, der Schwalbenturm aufgestellt werden.


Nun warten alle sehr gespannt auf das nächste Frühjahr bis die Mehlschwalben aus ihrem Winter Quartier zurückkehren und hoffentlich in die Angebotenen Nisthilfen einziehen.

 

Bilder: H. Schmiers

Harkordsee gereinigt!

NAJU-Gruppe aus Wetter sammelt Müll aus dem Harkortsee

„Warum bis zur Nordsee fahren, wenn der Dreck so nah liegt??„
Das fragten sich die Kinder der NAJU- Gruppe aus Wetter-Esborn, die entschlossen
waren, vor der eigenen Haustür die Gewässer und die Ufer heimischer Seen
vom Müll zu befreien.

Unterstützt von der DLRG haben sie diese Aktion am 9. Februar 2019 umgesetzt und
sich den Harkortsee in Wetter und deren Ufer vorgenommen.
Dabei kamen 5 große Müllsäcke zusammen, auch wenn nach drei Stunden intensives
„Müll-Angeln“ der See noch lange nicht sauber ist.
Aber ein Anfang ist gemacht.

Die NAJU-Kinder hoffen darauf, dass in Zukunft weniger Müll in den See geworfen wird und nach einer geplanten wiederholten Aktion im nächsten Jahr der See für den Menschen wieder ansehnlicher und für die Fische und Vögel lebenswerter wird.