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Naturgartenbesichtigung in Gevelsberg am 9. Juni 2024

Einblick in den Naturgarten von Frau Gouveia Wohlfarth in Gevelsberg. (Foto: privat)
Einblick in den Naturgarten von Frau Gouveia Wohlfarth in Gevelsberg. (Foto: privat)

Wieder einmal öffnet Constanze Gouveia Wohlfarth ihren Naturgarten. In Zusammenarbeit mit dem NABU-Ennepe-Ruhr-Kreis e.V. lädt sie Gäste für den kommenden Sonntag in ihren eindrucksvollen Naturgarten in Gevelsberg ein.


Eine Führung beginnt um 11:15 h im Hof vor den Garagen (Dauer ca. 1 Stunde). Dabei erklärt die Apothekerin ihren „3-Zonen-Naturgarten“ mit verschiedenen Naturmodulen, wie z.B. Steinhaufen, Totholzhecke, Trockenmauern, Teich, Sumpfbeet und Käferkeller.

Ein besonderes Augenmerk legt sie auf die heimischen Wildstauden und erklärt, warum diese Pflanzen so wichtig sind und worauf man bei der Pflanzung achten sollte.

Constanze Gouveia Wohlfarth ist mit ihrem Garten auch Teilnehmerin bei der Aktion „Offene Gärten und Parks in Westfalen-Lippe“ (www.gaerten-in-westfalen.de).

Den Gästen werden neben zahlreichen Informationen auch liebevoll selbst gezogene heimische Wildstauden und Saatgut aus dem Garten zum Kauf angeboten. Und auch für Snacks und Getränke ist gegen eine Spende gesorgt. Kinder können sich in einem großen Spielbereich tummeln, und ein Märchenhaus lädt zum Verweilen ein. Infomaterial und Gartenliteratur zum Schmökern runden das Angebot ab.

Öffnungszeit: 11:00 bis 13:00 Uhr
Führung: 11:15 Uhr, Dauer ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Bruchmühle 14b, 58285 Gevelsberg
Anmeldung: Bitte telefonische Anmeldung zur Naturgartenführung unter 02339 – 8184268
Parken: Parkplätze befinden sich auf dem Seitenstreifen der Haßlinghauser Straße
Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei, Spenden für Snacks sind erwünscht


„Unser Wald hat Zukunft“

NABU Ennepe-Ruhr-Kreis e.V. und Stadt Sprockhövel

Expertenrunde, Waldspaziergang und Vortrag mit Dr. Lutz Fähser

Fast 70 Personen schlossen sich dem Waldspaziergang mit Dr. Lutz Fähser (r.) in Sprockhövel an. (Foto: A. Peter, NABU EN)
Fast 70 Personen schlossen sich dem Waldspaziergang mit Dr. Lutz Fähser (r.) in Sprockhövel an. (Foto: A. Peter, NABU EN)

Sprockhövel/Ennepe-Ruhr-Kreis. „Ein voller Erfolg“ – so das Fazit des NABU-Vorstands zu der von ihm initiierten Veranstaltungsreihe am Freitag, den 26. April 2024 und Samstag, den 27. April 2024.

Dipl. Forstwirt Dr. Lutz Fähser, leitender Forstdirektor i.R., Leiter von Forstämtern im Staats-, Kommunal- und Privatbesitz und langjähriger Lehrbeauftragter an der Universität Kiel, informierte in gleich drei sehr gut besuchten Veranstaltungen über die Zukunftschancen unserer heimischen Wälder, ohne dabei den ökonomischen Blickwinkel außer Acht zu lassen.

Zunächst trafen sich am Freitag weitere Waldexperten, Forstbesitzer und kommunale Mitarbeiter*innen im FFH Schutzgebiet Gevelsberger Stadtwald zu einem gemeinsamen Waldrundgang. Die über 30 Teilnehmenden begutachteten den derzeitigen Zustand des Waldgebietes in Ennepetal und tauschten Erfahrungen und Meinungen aus.

 

 Hier können Sie weiterlesen

Der Vortrag zum Thema "Unser Wald hat Zukunft" in kompletter Länge


Wiedereröffnung des Nistkastens für Wanderfalken an der Christuskirche Schwelm.

Nistkasten am linken Turm im dritten Fenster von links; Zur Vergrößerung auf das Bild klicken!
Nistkasten am linken Turm im dritten Fenster von links; Zur Vergrößerung auf das Bild klicken!

Schwelm im März 2024

Die markante Silhouette des Wanderfalkens können die Schwelmer recht oft am Himmel über der Stadt beobachten. Besonders, da seit 2014 ein Wanderfalken-Paar in einem Nistkasten am Turm der Christuskirche fast jedes Jahr brütete.

2012 brachten Aktive der AGU Schwelm und des NABU mit einigen Helfern den Nistkasten am Südturm an und füllten geeigneten Quarzkies ein. In 2013 waren zwar sporadisch Wanderfalken sowohl am Kasten als auch an der Marienkirche, an der kein Nistkasten hing, gesehen worden, jedoch kam es erst 2014 zu einer ersten erfolgreichen Brut mit zwei Jungvögeln. Diese konnten von der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz NRW beringt werden. Im Jahr 2016 konnten dann drei Jungvögel beringt werden. Sie flogen in der ersten Juniwoche aus. Im Folgejahr wurde ein Vierer-Gelege bebrütet, aber es schlüpften leider keine Jungvögel. Erst Ende Mai 2018 flogen wieder zwei vom Wanderfalkenschutz NRW beringte Jungfalken aus.

Wegen der aufwändigen Sanierungsarbeiten an der Christuskirche musste im Jahr 2019 das Einflugloch dieses Nistkastens verschlossen werden. Damit sollte verhindert werden, dass die eleganten Greifvögel den Nistkasten wie gewohnt aufsuchen und einen Brutplatz einrichten, die Küken aber aufgrund von Störungen nicht hätten aufgezogen werden können. Gewünscht war, dass sich das Paar einen anderen Brutplatz suchen würde, denn kurz zuvor war ein Nistkasten auf dem Dach der Marienkirche angebracht worden. Jedoch wurde dieser nicht angenommen. Die Wanderfalken wurden in einem Nistkasten einer Nachbarstadt gesehen.

Die wunderbare Aussicht der Falken auf Schwelm
Die wunderbare Aussicht der Falken auf Schwelm

Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz (AGU) Schwelm e.V. und NABU Ennepe-Ruhr-Kreis e.V.